Oft gestellte Fragen 

Eine Stadt oder eine Gemein­de kann ein Gebiet gemäß § 142 Bau­ge­setz­buch durch Beschluss förm­lich als Sanie­rungs­ge­biet fest­le­gen. Städ­te­bau­li­che Sanie­rungs­maß­nah­men sind Maß­nah­men, durch die ein Gebiet zur Behe­bung städ­te­bau­li­cher Miss­stän­de wesent­lich ver­bes­sert oder umge­stal­tet wird.

Ein wich­ti­ges Ziel eines Sanie­rungs­ver­fah­rens ist nicht nur die Auf­wer­tung des öffent­li­chen Rau­mes, son­dern auch die Ver­bes­se­rung der Gebäu­de­sub­stanz und Wohn­ver­hält­nis­se vor Ort. Hier sind die pri­va­ten Gebäu­de­ei­gen­tü­me­rin­nen und Gebäu­de­ei­gen­tü­mer gefragt, denn nur durch deren Mit­wir­kung kann die­ses Sanie­rungs­ziel erreicht werden.

Um die erfor­der­li­che Mit­wir­kungs­be­reit­schaft vor Ort zu wecken und zu unter­stüt­zen bie­tet die Stadt Lud­wigs­burg im Rah­men der bun­des- und lan­des­recht­li­chen Bestim­mun­gen finan­zi­el­le Hil­fen (För­de­rung) an.

zum ersten Preis Bau­stel­le Lebens­raum

Die häufigsten Fragen und Antworten im Überblick:

Es wird zwi­schen der direk­ten För­de­rung durch einen Ord­nungs­maß­nah­men- (= Abbruch) / oder einem Moder­ni­sie­rungs­ver­trag mit der Stadt Lud­wigs­burg und indi­rek­ten För­de­rung durch die erhöh­te steu­er­li­che Abschrei­bung gemäß § 7h EStG unter­schie­den. Der direk­te Zuschuss für eine Moder­ni­sie­rung beträgt im Regel­fall 20 Pro­zent der för­der­fä­hi­gen Kos­ten (ver­ge­be­ne Leis­tun­gen, Mate­ri­al und Eigen­leis­tung). Den För­der­höchst­be­trag hat die Stadt Lud­wigs­burg auf 50.000 € fest­ge­setzt. Der direk­te Zuschuss für eine Ord­nungs­maß­nah­me beträgt im Regel­fall 100 Pro­zent der för­der­fä­hi­gen Kos­ten, höchs­tens 20.000 €.