Digi­ta­le Sprechstunde

Vie­len Dank!

Die digi­ta­le Sprech­stun­de fand am 2. Febru­ar 2021 von 16 bis 17 Uhr auf dem Ins­tra­gram-Kanal der Stadt Lud­wigs­burg statt. 
Wir dan­ken den zahl­rei­chen Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mern für ihre Fra­gen und das posi­ti­ve Feed­back zum Format!


Car­Sha­ring

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Im Gebiet der Süd­stadt sind aktu­ell zwei Stand­or­te geplant, die einem Car­Sha­ring-Anbie­ter ange­bo­ten wur­den. Wir als Stadt betrei­ben die Fahr­zeu­ge nicht, wir stel­len ledig­lich im Rah­men der recht­li­chen Mög­lich­kei­ten Stell­plät­ze zur Ver­fü­gung,  die durch den Anbie­ter genutzt wer­den kön­nen. Die Aus­wahl die­ser Stand­or­te rich­tet sich unter ande­rem nach Zufahr­bar­keit (auch für weni­ger geüb­te Nutzer:innen, die häu­fi­ger auf Car­Sha­ring zurück­grei­fen) und nach Anzahl vor­han­de­ner Nutzer:innen im Umfeld. Grund­sätz­lich sind dafür Park­plät­ze im öffent­li­chen Raum notwendig.

E‑Mobilität

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Hier­für gibt es im Fach­be­reich Nach­hal­ti­ge Mobi­li­tät einen neu­en Mit­ar­bei­ter, der die Elek­tro­mo­bi­li­tät koor­di­niert. Im Moment gibt es noch kei­ne Pla­nung für kon­kre­te Lade­säu­len. Den­noch wird natür­lich im gesam­ten Stadt­ge­biet geprüft, wo sich Lade­punk­te anbie­ten. Bei neu­en Bau­maß­nah­men wird das The­ma Elek­tro­mo­bi­li­tät grund­sätz­lich berücksichtigt.

Fuß­gän­ger­über­weg B27

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Es hat uns die Fra­ge erreicht ob es mög­lich ist, die Grün­pha­se für den Fuß­ver­kehr am Über­weg B27 zu ver­län­gern. Bei der Über­que­rung einer vier­spu­ri­gen Bun­des­stra­ße müs­sen ent­spre­chen­de Richt­li­ni­en ein­ge­hal­ten wer­den. Die aktu­el­le Schal­tung ist bereits die maxi­mal mög­li­che. Lei­der kön­nen wir daher hier kei­ne Ver­bes­se­rung her­bei­füh­ren auch wenn wir nach­voll­zie­hen kön­nen, dass dies kei­ne zufrie­den­stel­len­de Situa­ti­on ist.

GdF-Kno­ten/­Stadt­ein­gang Süd

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Im Janu­ar 2021 hat der Gemein­de­rats­aus­schuss für Mobi­li­tät, Tech­nik und Umwelt (MTU) einen Beschluss für  den soge­nann­ten GdF-Kno­ten, also die Kreu­zung Hohenzollernstraße/Salonallee/Ludwigsburger Stra­ße (Kornwestheim)/Zubringer B27 (Korn­west­heim), gefasst. Der Kno­ten soll kom­pak­ter wer­den, ein Links­ab­bie­ger aus Rich­tung B27 nach Korn­west­heim wird ein­ge­rich­tet, um den Bus­ver­kehr nach Korn­west­heim zu beschleu­ni­gen. Ins­ge­samt ent­steht Flä­che, die für (zunächst pro­vi­so­ri­sche) Opti­mie­run­gen für den Fuß- und Rad­ver­kehr genutzt wer­den können.

Grund­schul­be­zirk

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Die Süd­stadt war seit­her Teil des Grund­schul­be­zir­kes, der zur Sophie-Scholl-Schu­le gehört. Die­se Schu­le ist an ihre Kapa­zi­täts­gren­ze gelangt, es gibt kei­ne Mög­lich­kei­ten für bau­li­che Erwei­te­run­gen am Stand­ort. Ursprüng­lich war geplant, die Schüler:innen an der Ost­stadt­schu­le unter­zu­brin­gen. Hier­für soll­te die Ost­stadt­schu­le ent­spre­chend bau­lich erwei­tert wer­den. Aller­dings feh­len hier­für mit­tel­fris­tig Finanz­mit­tel, wes­halb die Erwei­te­rung der Ost­stadt­schu­le zunächst nicht rea­li­siert wer­den kann. Es ist daher ange­dacht, die Schüler:innen ab dem Schul­jahr 2022/2023 an der Fuchs­hof­schu­le unter­zu­brin­gen. Dort fin­den sie eine neue Umge­bung und inno­va­ti­ve Lern­kon­zep­te vor. Die Ent­fer­nung zur Schu­le ist ver­gleich­bar mit ande­ren Schulbezirken.

Links­ab­bie­ger Elmar-Doch-Stra­ße und Elmar-Doch-Brücke

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Ins­be­son­de­re durch die Bau­stel­le in der Fried­rich­stra­ße hat­te der Ver­kehr in der Elmar-Doch-Stra­ße deut­lich zuge­nom­men. Aus der Öffent­lich­keit erreicht uns dar­über hin­aus der Wunsch, den Links­ab­bie­ger von der B27 auf die Elmar-Doch-Stra­ße zu kap­pen. Die­se Anre­gung neh­men wir ger­ne mit und prü­fen hier­für die Mög­lich­kei­ten. Auf den ers­ten Blick, ist der Abbie­ger nicht not­wen­dig, dies muss aber unter­sucht wer­den um eine Lösung vor­schla­gen zu kön­nen. Die Elmar-Doch-Brü­cke ist maro­de und muss aus bau­tech­ni­scher Sicht neu gebaut wer­den. Sie soll in die­sem Zuge nicht für den Indi­vi­du­al­ver­kehr erwei­tert wer­den, son­dern ledig­lich die Situa­ti­on für den Fuß- und Rad­ver­kehr verbessern.

Neu­ge­stal­tung W&W Areal

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Wie bereits bekannt ist, wer­den die Flä­chen auf dem Lud­wigs­bur­ger W&W‑Areal neu über­dacht. Bis­her fin­den gute, wert­schät­zen­de und kon­struk­ti­ve Gesprä­che mit Wüs­ten­rot statt. Sobald es hier zu kon­kre­ten Pla­nun­gen kommt, wird es wei­te­re Infor­ma­tio­nen für die Öffent­lich­keit geben.

Park­raum­ma­nage­ment

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Das beschlos­se­ne Park­raum­ma­nage­ment für die West- und Süd­stadt soll zum 01.04.2021 star­ten. Ziel ist es, den aktu­ell hohen Park­druck dadurch ent­span­nen zu kön­nen. In der Süd­stadt wird kein Monats­ti­cket ange­bo­ten – die­se Kon­stel­la­ti­on gibt es so in der Stadt Lud­wigs­burg zum ers­ten Mal. In der Sprech­stun­de ist die Fra­ge gestellt wor­den, inwie­fern es Mög­lich­kei­ten für Klein­ge­wer­be gibt, Aus­wei­se zu erhal­ten. Dies ist aktu­ell den Bewohner:innen vor­be­hal­ten, wird aber im Fach­be­reich Nach­hal­ti­ge Mobi­li­tät noch­mal dis­ku­tiert. Für das Park­raum­ma­nage­ment wer­den kei­ne Mar­kie­run­gen vor­ge­nom­men. Auch in den Anlie­ger­stra­ßen wird die Bewirt­schaf­tung gel­ten, Bewohner:innen erhal­ten einen Aus­weis, Besucher:innen (die ein Anlie­gen haben) benö­ti­gen einen Park­schein. Infor­ma­tio­nen für die Öffent­lich­keit wer­den aktu­ell ver­sen­det und kom­mu­ni­ziert. Zum The­ma Park­raum­ma­nage­ment fin­det eben­falls eine Sprech­stun­de statt, in der detail­lier­te Fra­gen gestellt wer­den können.

Rad­weg­ein­fra­struk­tur

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Ins­ge­samt ist deut­lich, dass sich in der Süd­stadt die Rad­weg­ein­fra­struk­tur Opti­mie­rungs­be­darf ergibt. Ins­be­son­de­re auf der Hohen­zol­lern­stra­ße und der Robert-Franck-Allee sol­len Rad­we­ge bzw. Rad­schutz­strei­fen zu einer Ver­bes­se­rung füh­ren. Ideen wie bei­spiels­wei­se Fahr­radam­peln kön­nen dar­über hin­aus geprüft wer­den. Aller­dings ist der Stra­ßen­raum natür­lich begrenzt – nicht über­all kann eine Ver­bes­se­rung für den Rad­ver­kehr erzielt wer­den, ohne auf bestehen­de Fahr­bah­nen oder Park­strei­fen zurückzugreifen.

 

Salon­wald

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Uns erreich­te die Fra­ge, wel­che in der Video­se­quenz ange­spro­che­nen baro­cken Struk­tu­ren gemeint sind. Der Salon­wald wur­de sei­ner­zeit als baro­cke Gar­ten­an­la­ge geplant. Er dien­te zur Belus­ti­gung der könig­li­chen Gesell­schaft. Teil­wei­se sind Ele­men­te aus die­ser Zeit noch erkenn­bar: bei­spiels­wei­se gestal­te­ri­sche Ele­men­te wie ein Par­al­le­lo­gramm, stern­för­mi­ge Aus­bil­dun­gen, Hecken­thea­ter oder Baum­ron­del­le. Der Salon­wald liegt im Eigen­tum des Lan­des Baden-Würt­tem­berg, es fin­den ers­te Gesprä­che dazu statt, wie die­se his­to­ri­schen Bezü­ge wei­ter her­aus­ge­ar­bei­tet wer­den können.

Städ­ti­sche Grünflächen

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Grund­sätz­lich ist es bei den städ­ti­schen Grün­flä­chen (Ver­kehrs­be­gleit­grün) so, dass die­se  drei­mal im Jahr gemäht wer­den. Bei den Gehölz­be­rei­chen erfolgt ein Som­mer-und Win­ter­schnitt. Bei ein­zel­nen Flä­chen steht der soge­nann­te „Win­ter­schnitt“ noch im Febru­ar 2021 aus.

Tem­po­li­mit

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Sowohl zum Tem­po­li­mit auf der B27 als auch in der Hohen­zol­lern­stra­ße haben uns Fra­gen erreicht. Nicht über­all liegt die­se Ent­schei­dung allein in städ­ti­scher Hand, teil­wei­se muss auch das Regie­rungs­prä­si­di­um ein­be­zo­gen wer­den. Aktu­ell wird der Lärm­ak­ti­ons­plan für die Öffent­lich­keits­be­tei­li­gung vor­be­rei­tet. In die­sem Rah­men schla­gen wir für die Hohen­zol­lern­stra­ße eine Tem­po­re­du­zie­rung vor. Im Rah­men der Öffent­lich­keits­be­tei­li­gung zum Lärm­ak­ti­ons­plan haben Sie die Mög­lich­keit, Anre­gun­gen hier­zu zu machen.